IQWiG2021Hämatologie

Imlifidase (NTX): Indikation und Leitlinien-Empfehlung

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet das Orphan Drug Imlifidase. Das Arzneimittel wird zur Desensibilisierungsbehandlung bei erwachsenen Nierentransplantationspatienten eingesetzt.

Die Indikation umfasst Personen, die Antikörper aufweisen, welche zu einer positiven Kreuzprobe gegen einen verfügbaren verstorbenen Spender führen. Die Anwendung ist für Fälle vorgesehen, in denen eine Transplantation unter den gültigen Allokationsrichtlinien höchst unwahrscheinlich ist.

Da es sich um ein Medikament für seltene Leiden (Orphan Drug) handelt, gilt der medizinische Zusatznutzen durch die Zulassung bereits als belegt. Der IQWiG-Bericht fokussiert sich daher ausschließlich auf die Ermittlung der Patientenzahlen und der Therapiekosten für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass Imlifidase die Notwendigkeit einer immunsuppressiven Standardtherapie nicht ersetzt. Es wird betont, dass zusätzlich eine Standardinduktionstherapie zur T-Zell-Depletion und gegebenenfalls zur B-Zell-Depletion erfolgen sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht ist das Medikament für erwachsene Nierentransplantationspatienten indiziert, die Antikörper mit einer positiven Kreuzprobe gegen einen verstorbenen Spender aufweisen. Es ist für Fälle gedacht, in denen eine reguläre Organvermittlung höchst unwahrscheinlich ist.

Der Bericht gibt die Jahrestherapiekosten pro Patient mit etwa 428.000 bis 854.000 Euro an. Diese Kosten variieren je nachdem, ob eine oder zwei Dosen des Medikaments benötigt werden.

Ja, der Bericht hält fest, dass für die Therapie mit Imlifidase zwingend ein stationärer Krankenhausaufenthalt notwendig ist.

Es wird eine Prämedikation mit Kortikosteroiden und Antihistaminika beschrieben, um Infusionsreaktionen zu vermeiden. Zudem wird eine vierwöchige prophylaktische Antibiotikagabe erwähnt, die jedoch einen Off-Label-Use darstellt.

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Quelle: IQWiG G21-09: Imlifidase (Nierentransplantation) - Bewertung gemäß § 35a Abs. 1 Satz 11 SGB V (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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