Hyperbare Sauerstofftherapie bei diabetischem Fuß: IQWiG
Hintergrund
Das diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine schwerwiegende Komplikation des Diabetes mellitus, die häufig mit chronischen, schwer heilenden Wunden einhergeht. Eine unzureichende Wundheilung kann im schlimmsten Fall zu schweren Infektionen oder Amputationen führen.
Die hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) wird als ergänzendes Verfahren eingesetzt, um die Sauerstoffversorgung im Gewebe zu verbessern und so die Wundheilung zu fördern.
Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aus dem Jahr 2016 untersucht den Nutzen der HBO als Zusatztherapie bei Personen mit diabetischem Fußsyndrom. Diese Zusammenfassung basiert auf den Kurzinformationen und Pressemitteilungen des IQWiG-Berichts.
💡Praxis-Tipp
Es wird im klinischen Alltag darauf hingewiesen, dass die hyperbare Sauerstofftherapie beim diabetischen Fußsyndrom primär zur Förderung des Wundverschlusses in Betracht gezogen werden kann. Für andere Therapieziele besteht laut IQWiG-Bericht kein belegter Zusatznutzen, weshalb die Indikationsstellung gezielt auf die Wundheilung fokussiert werden sollte.
Häufig gestellte Fragen
Laut dem IQWiG-Bericht gibt es Anhaltspunkte, dass die zusätzliche hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) den Wundverschluss beim diabetischen Fußsyndrom verbessern kann. Wunden können durch diese Zusatztherapie besser heilen.
Der Bericht stellt fest, dass bei anderen Therapieaspekten abseits der Wundheilung keine Vorteile durch die HBO-Therapie nachgewiesen werden konnten. Es gibt demnach keine Anhaltspunkte für einen weiteren Zusatznutzen.
Die Bewertung wurde vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) durchgeführt. Der entsprechende Abschlussbericht wurde im Jahr 2016 veröffentlicht.
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Quelle: IQWiG N15-02: Hyperbare Sauerstofftherapie bei diabetischem Fußsyndrom (IQWiG, 2016). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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