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Gedächtnisrehabilitation bei Multipler Sklerose: Cochrane

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Kognitive Einschränkungen, insbesondere Gedächtnisprobleme, betreffen bis zu 70 % der Menschen mit Multipler Sklerose (MS). Diese Defizite können die Alltagsaktivitäten und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.

Die Gedächtnisrehabilitation zielt darauf ab, die funktionelle Unabhängigkeit zu fördern. Dies geschieht durch den Einsatz von internen und externen Gedächtnisstützen, computergestütztem Training oder spezifischen Bewältigungsstrategien.

Der vorliegende Cochrane Review (2021) untersucht die Wirksamkeit dieser Rehabilitationsmaßnahmen im Vergleich zu Kontrollgruppen. Es wurden 44 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 2714 Teilnehmenden ausgewertet.

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💡Praxis-Tipp

Der Review betont, dass die positiven Effekte der Gedächtnisrehabilitation im objektiven Bereich oft nach einigen Monaten nachlassen. Es wird daher nahegelegt, strukturierte Auffrischungssitzungen in den Behandlungsplan zu integrieren. Zudem erweisen sich computergestützte Trainingsprogramme als praktikable und wirksame Option für die telemedizinische Betreuung.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review verbessert eine Gedächtnisrehabilitation kurz- und mittelfristig sowohl das subjektive als auch das objektive Gedächtnis. Zudem wird eine positive Auswirkung auf die Lebensqualität der Betroffenen beschrieben.

Die Auswertung zeigt, dass objektive Verbesserungen oft nach sechs Monaten abflachen. Langfristig bleiben laut Review vor allem die subjektive Gedächtniseinschätzung und die Lebensqualität positiv beeinflusst.

Der Review fand keine signifikanten Beweise dafür, dass die Gedächtnisrehabilitation die Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) messbar verbessert. Die Effekte beschränken sich primär auf spezifische kognitive Tests und die subjektive Wahrnehmung.

Die eingeschlossenen Studien nutzten eine Vielzahl von Ansätzen, darunter computergestützte Programme und das Training mit internen sowie externen Gedächtnisstützen. Der Review hebt hervor, dass computerbasierte Interventionen besonders gut für die virtuelle Betreuung geeignet sind.

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Quelle: Cochrane Review: Memory rehabilitation for people with multiple sclerosis (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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