Lomitapid (Lojuxta): Indikation und Therapie bei HoFH

Diese Leitlinie stammt aus 2013 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2013)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Verfahrensdaten des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Nutzenbewertung von Lomitapid aus dem Jahr 2014. Die homozygote familiäre Hypercholesterinämie (HoFH) ist eine seltene genetische Stoffwechselerkrankung, die zu extrem erhöhten Cholesterinwerten führt.

Der G-BA bewertete den Wirkstoff Lomitapid (Handelsname Lojuxta®) für dieses therapeutische Gebiet. Es wird dokumentiert, dass vom pharmazeutischen Unternehmer im Rahmen dieses Verfahrens kein oder ein unvollständiges Dossier eingereicht wurde.

Wichtig ist der explizite Hinweis der Dokumentation, dass die in diesem Verfahren gefassten Beschlüsse nicht mehr gültig sind. Sie wurden durch ein nachfolgendes Nutzenbewertungsverfahren vom 15.06.2015 offiziell aufgehoben.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass die Diagnose einer homozygoten familiären Hypercholesterinämie vor dem Einsatz von Lomitapid nach Möglichkeit genetisch gesichert werden sollte. Zudem ist zwingend zu beachten, dass der hier beschriebene G-BA-Beschluss aus dem Jahr 2014 durch ein neueres Verfahren aus dem Jahr 2015 aufgehoben wurde, weshalb für klinische Entscheidungen die aktuelle Beschlusslage herangezogen werden muss.

Häufig gestellte Fragen

Laut G-BA ist Lomitapid für erwachsene Personen mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie (HoFH) angezeigt. Es wird begleitend zu einer fettarmen Diät und anderen lipidsenkenden Maßnahmen eingesetzt.

Die Dokumentation gibt an, dass die Diagnose einer HoFH nach Möglichkeit genetisch bestätigt werden sollte. Zudem müssen sekundäre Ursachen für hohe Cholesterinwerte vorab ausgeschlossen werden.

Nein, der Beschluss vom 05.06.2014 wurde offiziell aufgehoben. Es wird auf ein nachfolgendes, abgeschlossenes Nutzenbewertungsverfahren vom 15.06.2015 verwiesen.

Die Anwendung erfolgt laut Fachinformation begleitend zu einer fettarmen Diät und anderen lipidsenkenden Arzneimitteln. Eine zusätzliche LDL-Apherese kann, muss aber nicht zwingend erfolgen.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Lomitapid (G-BA, 2013). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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