IQWiG2023Nephrologie

Empagliflozin (CKD): Dosierung und Therapieempfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A23-78 aus dem Jahr 2023 bewertet den Zusatznutzen von Empagliflozin. Das Anwendungsgebiet umfasst Erwachsene mit chronischer Niereninsuffizienz (CKD).

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde eine optimierte Standardtherapie festgelegt. Diese umfasst neben ACE-Hemmern oder AT-1-Antagonisten auch den Einsatz von SGLT2-Inhibitoren wie Dapagliflozin.

Der pharmazeutische Unternehmer reichte Daten aus der EMPA-KIDNEY-Studie sowie Teilpopulationen weiterer Studien ein. Die Bewertung prüft, ob diese Daten einen Vorteil gegenüber der Standardtherapie belegen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass die blutzuckersenkende Wirkung von Empagliflozin stark von der Nierenfunktion abhängt. Bei einer eGFR unter 45 ml/min/1,73 m2 ist diese Wirkung vermindert und bleibt bei Werten unter 30 ml/min/1,73 m2 wahrscheinlich komplett aus. Es wird daher eine regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht wurde in den Zulassungsstudien die zweckmäßige Vergleichstherapie nicht umgesetzt. Da andere SGLT2-Inhibitoren im Kontrollarm verboten waren, fehlte der Vergleich zur aktuellen Standardtherapie.

Die Therapie kann bis zu einer eGFR von 20 ml/min/1,73 m2 begonnen werden. Ein Beginn bei Werten darunter wird aufgrund begrenzter Studiendaten nicht empfohlen.

Eine altersabhängige Dosisanpassung ist nicht erforderlich. Es wird jedoch empfohlen, bei Personen ab 75 Jahren das erhöhte Risiko für einen Volumenmangel zu berücksichtigen.

Bei gleichzeitiger Gabe mit Insulin oder Sulfonylharnstoffen kann das Risiko einer Hypoglykämie steigen. Es wird in diesen Fällen erwogen, die Dosis der Begleitmedikation zu reduzieren.

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Quelle: IQWiG A23-78: Empagliflozin (Niereninsuffizienz) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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