AkdÄ2020Pharmakologie

Tinzaparin (Innohep): Dosierung und Patientensicherheit

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Tinzaparin-Natrium (Innohep) ist ein niedermolekulares Heparin. Es wird je nach Wirkstärke zur Prophylaxe oder zur Therapie von thromboembolischen Ereignissen eingesetzt.

Die Drug Safety Mail 2020-54 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) thematisiert eine wichtige Änderung bei diesem Präparat. Ziel der Mitteilung ist die Vermeidung von Medikationsfehlern im klinischen Alltag.

In der Vergangenheit kam es bei der Verordnung und Anwendung potenziell zu Verwechslungen zwischen der Konzentration und der Gesamtdosis des Wirkstoffs. Diese Zusammenfassung basiert auf der Sicherheitsinformation der AkdÄ.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die AkdÄ warnt davor, dass aufgrund fehlender Rückrufe vorübergehend Innohep-Fertigspritzen mit alter und neuer Bezeichnung parallel auf dem Markt verfügbar sind. Es wird eine erhöhte Wachsamkeit bei der Verordnung und Applikation empfohlen, um in dieser Übergangsphase Dosierungsfehler zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Laut AkdÄ wurde die Bezeichnung geändert, um Verwechslungen zwischen der Konzentration und der Gesamtdosis zu vermeiden. Dadurch sollen Medikationsfehler bei der Gabe von Tinzaparin verhindert werden.

Die Sicherheitsinformation besagt, dass nun für alle Dosisstärken die Anti-Xa-Aktivität (I.E.) pro Fertigspritze direkt angegeben wird. Ein Umrechnen aus Konzentration und Füllmenge ist somit nicht mehr nötig.

Die AkdÄ stellt klar, dass noch auf dem Markt vorhandene Spritzen mit der alten Bezeichnung nicht zurückgerufen werden. Daher sind vorübergehend beide Varianten im klinischen Alltag anzutreffen.

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Quelle: AkdÄ: Information zu Innohep® Fertigspritzen (AkdÄ, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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