Finasterid: Depression und suizidale Nebenwirkungen
Hintergrund
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert über neue Sicherheitserkenntnisse zu finasteridhaltigen Arzneimitteln. Der Wirkstoff wird in unterschiedlichen Dosierungen zur Behandlung der androgenetischen Alopezie sowie der benignen Prostatahyperplasie (BPH) eingesetzt.
Im Rahmen eines europäischen Risikobewertungsverfahrens (PSUSA) wurden die Sicherheitsdaten des Wirkstoffs neu bewertet. Dabei zeigte sich ein relevanter Zusammenhang mit psychiatrischen unerwünschten Arzneimittelwirkungen.
Diese Zusammenfassung basiert auf einer kurzen Arzneimittel-Sicherheitswarnung. Finasterid greift in den Hormonstoffwechsel ein, was neben den erwünschten Effekten auch systemische Auswirkungen auf die Stimmungslage haben kann.
💡Praxis-Tipp
Laut Sicherheitswarnung wird die Wichtigkeit betont, Anwender von Finasterid proaktiv über das Risiko von Stimmungsänderungen und Depressionen aufzuklären. Es wird empfohlen, bei der Indikation Haarausfall (1-mg-Dosierung) die Therapie beim ersten Anzeichen psychiatrischer Symptome sofort zu beenden.
Häufig gestellte Fragen
Laut Sicherheitswarnung kann Finasterid Stimmungsänderungen, depressive Verstimmungen und manifeste Depressionen auslösen. In selteneren Fällen wird auch über das Auftreten von Suizidgedanken berichtet.
Die Warnung empfiehlt einen sofortigen Therapieabbruch, wenn das Medikament in der 1-mg-Dosierung gegen Haarausfall eingesetzt wird und psychiatrische Symptome auftreten. Zudem wird geraten, unverzüglich medizinischen Rat einzuholen.
Ja, der Warnhinweis zu Stimmungsänderungen und Suizidgedanken betrifft laut Dokument alle finasteridhaltigen Arzneimittel. Dies schließt sowohl die 1-mg-Dosierung als auch die 5-mg-Dosierung ein.
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Quelle: AkdÄ: Information zu Finasterid: Warnhinweis zu Depression. (AkdÄ, 2018). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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