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Akute Myeloische Leukämie (AML): Diagnostik & Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Onkopedia (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Akute Myeloische Leukämie (AML) ist eine Neoplasie der hämatopoetischen Stamm- und Progenitorzellen. Sie ist durch eine pathologische Proliferation klonaler myeloischer Blutvorläuferzellen gekennzeichnet, die das gesunde Knochenmark verdrängen und zu einer hämatopoetischen Insuffizienz führen.

Die Inzidenz der Erkrankung steigt mit zunehmendem Lebensalter deutlich an. Während die AML unbehandelt rasch zum Tod führt, haben sich die Prognosen durch moderne, zielgerichtete Therapien insbesondere für jüngere Patienten stetig verbessert.

Die molekulargenetische Charakterisierung spielt eine zentrale Rolle für die Klassifikation und Therapieentscheidung. Die Einteilung der AML erfolgt nach den aktuellen WHO- und ICC-Klassifikationen anhand zytomorphologischer, zytogenetischer und molekulargenetischer Merkmale.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein onkologischer Notfall wie ein Leukostasesyndrom (Leukozyten >100.000/µl) erfordert eine sofortige zytoreduktive Therapie mit Hydroxyurea, noch bevor alle genetischen Befunde vorliegen. Bei klinisch stabilen Patienten wird jedoch dringend empfohlen, den Start der intensiven Induktionstherapie bis zum Erhalt der molekulargenetischen Ergebnisse zu verzögern, um von Beginn an eine zielgerichtete Subgruppen-Therapie zu ermöglichen.

Häufig gestellte Fragen

Gemäß der Leitlinie ist in der Regel ein Blastenanteil von mindestens 20 Prozent im Knochenmark oder peripheren Blut krankheitsdefinierend. Bei Nachweis spezifischer genetischer Veränderungen wie PML::RARA oder NPM1-Mutationen kann die Diagnose jedoch auch bei geringeren Blastenzahlen gestellt werden.

Für Patienten, die nicht für eine intensive Chemotherapie geeignet sind, wird primär die Kombination aus Azacitidin oder Decitabin mit Venetoclax empfohlen. Alternativ steht bei einer IDH1-Mutation die Kombination aus Azacitidin und Ivosidenib zur Verfügung.

Die Leitlinie empfiehlt die allogene Stammzelltransplantation als Postremissionstherapie für Patienten mit intermediärem oder ungünstigem genetischem Risiko. Voraussetzung ist eine ausreichende körperliche Fitness und die Verfügbarkeit eines geeigneten Spenders.

Nach einer allogenen Stammzelltransplantation wird bei Patienten mit FLT3-ITD-Mutation eine Erhaltungstherapie mit Sorafenib über zwei Jahre empfohlen. Bei Kontraindikationen kann laut Leitlinie alternativ Quizartinib eingesetzt werden.

Das 7+3-Schema ist die Standard-Induktionstherapie für fitte Patienten und besteht aus einer siebentägigen kontinuierlichen Gabe von Cytarabin kombiniert mit einer dreitägigen Gabe eines Anthrazyklins wie Daunorubicin. Es wird eingesetzt, wenn keine spezifischen genetischen Marker für zielgerichtete Therapien vorliegen.

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Quelle: Onkopedia: Akute Myeloische Leukämie (AML) (Onkopedia, 2025).

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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