DGIMS32022Innere Medizin

Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom: R-CHOP Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGIM (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das von B-Zellen ausgehende diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) ist die häufigste Neoplasie des Immunsystems. Die Inzidenz liegt bei etwa 7 pro 100.000 Personen und steigt mit zunehmendem Alter kontinuierlich an.

Klinisch manifestiert sich die Erkrankung durch Lymphknotenschwellungen, Funktionsstörungen parenchymatöser Organe oder B-Symptome wie Gewichtsabnahme, Nachtschweiß und Fieber.

Die Erkrankung ist prinzipiell durch eine Immunchemotherapie heilbar. Die individuelle Prognose wird maßgeblich von der Tumormasse und dem Muster der molekularen Veränderungen beeinflusst, die im Zuge der Lymphomgenese erworben wurden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wichtiger Praxisaspekt der Leitlinie ist der Verzicht auf die routinemäßige Knochenmarkbiopsie beim Staging. Durch die überlegene Sensitivität der FDG-PET/CT kann diese invasive Untersuchung in den meisten Fällen entfallen. Zudem wird betont, dass bei zentralnervösen Manifestationen zwingend liquorgängige Zytostatika in das Therapieregime integriert werden müssen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie kann auf eine Knochenmarkbiopsie zur Stadieneinteilung in den meisten Fällen verzichtet werden. Dies wird durch die hohe Sensitivität der routinemäßig empfohlenen FDG-PET/CT ermöglicht.

Als Standard gilt das R-CHOP-Schema, bestehend aus Rituximab, Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin und Prednison. Bei sehr günstiger Prognose kann die Therapie auf vier Zyklen CHOP mit sechs Gaben Rituximab reduziert werden.

Bei einem späten Rezidiv und guter Fitness wird eine Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation empfohlen. Bei frühen oder mehrfachen Rezidiven kommen moderne Immuntherapien wie CAR-T-Zellen oder bispezifische Antikörper zum Einsatz.

Nein, das primär zentralnervöse DLBCL ohne Manifestationen außerhalb von Gehirn, Rückenmark oder Auge ist explizit nicht Bestandteil dieser Leitlinie. Es wird nach anderen Prinzipien diagnostiziert und behandelt.

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Quelle: DGIM Keyfacts: S3-LL DLBCL (DGIM, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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