Hepatitis C: DAA-Therapie, Screening und Nachsorge

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGVS (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Hepatitis-C-Virus-Infektion (HCV) ist eine virale Lebererkrankung, die chronifizieren und zu schweren Leberschäden führen kann. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Bundesregierung verfolgen das Ziel, die Hepatitis C bis zum Jahr 2030 zu eliminieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Identifikation bisher unerkannter Infektionen essenziell. Die rasche Weiterentwicklung der direkt antiviralen Medikamente (DAA) hat die Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren revolutioniert und ermöglicht sehr hohe Heilungsraten.

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Addendum zur S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) aus dem Jahr 2020.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie ist eine minimale Restvirämie (unter 25 IU/ml) im Verlauf oder am Ende der Therapie typischerweise nicht mit einem Therapieversagen assoziiert. Es wird betont, dass dieser Befund nicht zu einem Therapieabbruch oder einer Verlängerung der Behandlung führen sollte.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt ein umfassendes Screening für Risikogruppen wie Drogengebrauchende, Gefängnisinsassen und homosexuelle Männer. Zudem wird ein Screening in der Allgemeinbevölkerung im Rahmen der Gesundheitsvorsorge angestrebt.

Nach der Diagnose einer replikativen HCV-Infektion besteht laut Leitlinie für alle betroffenen Personen eine Therapieindikation. Dies gilt unabhängig davon, ob die Infektion akut oder chronisch ist und welcher Risikogruppe die Person angehört.

Die pangenotypischen direkt antiviralen Therapien (DAA) haben in der Regel eine Behandlungsdauer von 8 bis 12 Wochen. Damit werden Heilungsraten von über 95 Prozent erreicht.

Als Goldstandard zur Überprüfung des Therapieerfolgs gilt der negative Virusnachweis (HCV-RNA). Dieser sollte frühestens 12 Wochen nach dem Ende der antiviralen Therapie erfolgen.

Bei Personen, die initial eine fortgeschrittene Fibrose oder Zirrhose aufwiesen, muss die Surveillance fortgeführt werden. Die Leitlinie betont, dass die Überwachung zur Früherkennung eines hepatozellulären Karzinoms dauerhaft erfolgen muss.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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