DGIMS32025Innere Medizin

Supportive Therapie Onkologie: Antiemese, Neutropenie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGIM (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die S3-Leitlinie zur supportiven Therapie bei onkologischen Patientinnen und Patienten wurde umfassend aktualisiert. Diese Zusammenfassung basiert auf den von der DGIM veröffentlichten Keyfacts der Konsultationsfassung (2024/2025).

Eine patientenorientierte Supportivtherapie bildet die Grundlage für eine effektive und verträgliche Tumortherapie. Sie trägt maßgeblich dazu bei, die Therapieadhärenz der Behandelten zu verbessern und Therapieabbrüche zu vermeiden.

Durch neue, hochwirksame Therapeutika wie Immuncheckpoint-Inhibitoren und zielgerichtete orale Tumortherapien hat sich das Spektrum potenzieller Nebenwirkungen erweitert. Die Leitlinie adressiert diese Komplexität durch standardisierte Empfehlungen zu Prophylaxe und Management.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Vor der Einleitung einer Therapie mit 5-Fluorouracil (5-FU) ist eine genetische Testung auf Varianten der Dihydropyrimidin-Dehydrogenase (DPYD) zwingend erforderlich. Es wird betont, dass diese Testung obligat ist, um lebensbedrohliche Toxizitäten und schwere Diarrhoen durch einen verzögerten Medikamentenabbau zu verhindern und die Dosis entsprechend anzupassen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie ist die genetische DPYD-Variantentestung vor Einleitung einer 5-FU-haltigen Therapie obligat. Sie dient der Dosisanpassung, um schwere Toxizitäten durch einen verzögerten Abbau zu verhindern.

Bei Carboplatin-haltigen Regimen empfiehlt die Leitlinie, die antiemetische Therapie um einen NK1-Rezeptorantagonisten zu ergänzen.

Die Behandlung erfolgt rein symptomatisch durch das Absetzen von Ifosfamid und die Korrektur des Elektrolythaushalts. Der Einsatz von Methylenblau, Thiamin oder Glukose 5 % wird explizit nicht empfohlen.

Zur Prophylaxe einer Taxan-induzierten Polyneuropathie kann eine Kryo- oder Kompressionstherapie angewendet werden. Bei auftretenden neuropathischen Schmerzen wird eine medikamentöse Therapie mit Pregabalin empfohlen.

Eine MRT-Diagnostik und die Vorstellung zur notfallmäßigen Dekompression sollen zum frühestmöglichen Zeitpunkt erfolgen. Die Leitlinie fordert eine Umsetzung spätestens binnen 24 Stunden, wobei die chirurgische Intervention vor der Bestrahlung zu planen ist.

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Quelle: DGIM Keyfacts: S3-LL Supportive Therapie (DGIM, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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