DGIMS32023Innere Medizin

Chronische KHK: Therapie, Prognose und Indikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGIM (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) S3-Leitlinie zur chronischen KHK (Version 6.0) aktualisiert die Empfehlungen zur Revaskularisationstherapie. Die Begriffe chronische KHK und chronisches Koronarsyndrom werden im klinischen Alltag synonym verwendet.

Ziel der Maßnahmen ist es, Personen zu identifizieren, die von einer perkutanen Koronarintervention (PCI) oder einer aortokoronaren Bypassoperation (CABG) profitieren. Dies betrifft die primären Therapieziele der Symptomlinderung, Lebensqualität und Prognoseverbesserung.

Voraussetzung für eine Intervention ist eine stenosierende KHK, die beispielsweise durch einen nicht-invasiven Ischämienachweis bei symptomatischer Angina pectoris dokumentiert wurde. Parallel zu invasiven Maßnahmen wird stets eine optimale medikamentöse Therapie und Lebensstiländerung vorausgesetzt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie warnt davor, aus Befunden automatisch bestimmte Behandlungskonsequenzen zu ziehen, ohne die Präferenz der Betroffenen zu berücksichtigen. Es wird nachdrücklich empfohlen, strukturierte Entscheidungshilfen (wie die Broschüre "Stent oder Bypass?") im Aufklärungsgespräch einzusetzen und dies sorgfältig zu dokumentieren.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird eine CABG besonders bei komplexen Befunden wie einer 3-Gefäßerkrankung mit hohem SYNTAX-Score (≥ 23) oder einer Hauptstammstenose mit hohem SYNTAX-Score (≥ 33) empfohlen. Auch bei Vorliegen eines Diabetes mellitus in Kombination mit einer Mehrgefäßerkrankung wird primär zur Bypass-Operation geraten.

Die Leitlinie stellt klar, dass es für eine lebensverlängernde Wirkung der elektiven PCI keine Evidenz aus randomisierten Studien gibt. Es wird eine strikte Aufklärung darüber empfohlen, falls eine PCI als Alternative zur Bypass-Operation angeboten wird.

Der SYNTAX-Score wird zur Abschätzung des Ausmaßes des Koronarbefundes herangezogen. Bei komplexen Befunden wird eine interdisziplinäre Falldiskussion und Therapieentscheidung im Herzteam dringend empfohlen.

Nach Einschätzung der Leitliniengruppe gibt es keinen Nachweis für die Über- oder Unterlegenheit einer bestimmten antianginösen Medikamentengruppe. Die Auswahl zwischen Betablockern, Nitraten, Kalziumantagonisten, Ivabradin oder Ranolazin erfolgt individuell.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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