Depression bei KHK & Herzinsuffizienz: Psychotherapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Depressionen und Angstzustände treten bei etwa 40 Prozent der Menschen mit koronarer Herzkrankheit (KHK), Herzinsuffizienz oder Vorhofflimmern auf. Diese Begleiterkrankungen sind mit einer schlechteren Prognose, einer verminderten Lebensqualität sowie einer erhöhten Morbidität und Mortalität verbunden.

Psychologische Interventionen wie die kognitive Verhaltenstherapie oder achtsamkeitsbasierte Stressreduktion werden häufig zur Behandlung eingesetzt. Sie zielen darauf ab, dysfunktionale Emotionen und Verhaltensmuster zu korrigieren.

Der vorliegende Cochrane Review untersucht die spezifischen Effekte dieser psychologischen Interventionen bei Erwachsenen mit KHK, Herzinsuffizienz oder Vorhofflimmern. Dabei werden die Auswirkungen auf psychologische und klinische Endpunkte im Vergleich zu keiner psychologischen Behandlung analysiert.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review verdeutlicht, dass psychologische Interventionen bei KHK und Herzinsuffizienz zwar effektiv zur Linderung von Depressionen und Ängsten beitragen, jedoch nicht zur Senkung der Mortalität oder zur Vermeidung kardiovaskulärer Ereignisse (MACE) führen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass für die stetig wachsende Gruppe der Personen mit Vorhofflimmern derzeit keine Evidenz zur Wirksamkeit solcher Interventionen vorliegt.

Häufig gestellte Fragen

Der Cochrane Review zeigt, dass psychologische Interventionen bei Personen mit KHK oder Herzinsuffizienz wahrscheinlich zu einer moderaten Reduktion von Depressionen führen. Auch Angstzustände werden durch diese Maßnahmen moderat verringert.

Laut den Ergebnissen des Reviews haben psychologische Interventionen wahrscheinlich kaum oder keinen Einfluss auf die Gesamtmortalität. Auch schwere kardiovaskuläre Ereignisse (MACE) werden durch die psychologische Behandlung nicht signifikant reduziert.

In dem aktuellen Review konnten keine Studien identifiziert werden, die psychologische Interventionen spezifisch bei Personen mit Vorhofflimmern untersuchten. Die Autoren betonen, dass dies eine wichtige Lücke für zukünftige Forschungen darstellt.

Die eingeschlossenen Studien umfassten verschiedene Ansätze, die von speziell geschultem Personal durchgeführt wurden. Am häufigsten kamen kognitive Verhaltenstherapien (CBT) sowie achtsamkeitsbasierte Stressreduktionsverfahren zum Einsatz.

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Quelle: Cochrane Review: Psychological interventions for depression and anxiety in patients with coronary heart disease, heart failure or atrial fibrillation (Cochrane, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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