IQWiG2023Kardiologie

CT-Koronarangiographie (CCTA): Diagnostik bei KHK

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht D22-01 untersucht den Nutzen der kontrastverstärkten Computertomografie-Koronarangiografie (CCTA) bei Verdacht auf eine chronische koronare Herzkrankheit (KHK).

Die Zielgruppe umfasst Personen, bei denen nach der Basisdiagnostik eine Indikation zur weiterführenden nicht invasiven Diagnostik besteht.

Die KHK ist durch arteriosklerotische Einlagerungen in den Herzkranzgefäßen gekennzeichnet. Bei einer stenosierenden KHK kommt es zu einer Minderdurchblutung des Herzmuskels, was sich typischerweise als stabile Angina Pectoris äußert.

Zur Diagnostik stehen verschiedene nicht invasive funktionelle Verfahren (wie Belastungs-EKG oder SPECT) sowie morphologische Verfahren (wie die CCTA) zur Verfügung. Der Goldstandard ist die invasive Koronarangiografie (ICA), welche jedoch mit prozeduralen Risiken verbunden ist.

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💡Praxis-Tipp

Der Bericht hebt hervor, dass die Ergänzung einer CCTA um eine CT-basierte Messung der fraktionellen Flussreserve (CT-FFR) oder myokardialen Perfusion (CTP) keinen Zusatznutzen bietet. Es wird darauf hingewiesen, dass diese funktionellen Zusatzuntersuchungen mit potenziellen Risiken, wie einer erhöhten Strahlenbelastung oder einem numerisch höheren Myokardinfarktrisiko, einhergehen können. Die alleinige CCTA ist als primäres Diagnoseinstrument zur Vermeidung unnötiger invasiver Eingriffe ausreichend belegt.

Häufig gestellte Fragen

Gemäß dem Bericht ist die CCTA bei Verdacht auf eine chronische KHK indiziert, wenn nach der Basisdiagnostik eine weiterführende nicht invasive Diagnostik erforderlich ist. Sie dient primär dem Ausschluss einer stenosierenden KHK.

Die Auswertung belegt, dass eine CCTA-Strategie im Vergleich zu funktionellen Verfahren wie dem Belastungs-EKG das Risiko für Myokardinfarkte senkt. Zudem wird unnötige invasive Diagnostik signifikant reduziert.

Der Bericht leitet keinen Zusatznutzen für die Ergänzung der CCTA um eine CT-FFR ab. Es bestehen Bedenken hinsichtlich eines möglichen Schadens, da numerische Tendenzen für vermehrte Myokardinfarkte beobachtet wurden.

Ja, die Daten belegen, dass durch den primären Einsatz der CCTA signifikant weniger unnötige invasive Koronarangiografien (ICA) durchgeführt werden. Dies schützt vor prozeduralen Komplikationen.

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Quelle: IQWiG D22-01: Computertomographie-Koronarangiographie zur Diagnosestellung bei Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf eine chronische koronare Herzkrankheit (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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