COVID-19 Vaccine Janssen: TTS-Risiko und Diagnostik
Hintergrund
Die Drug Safety Mail der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2021 thematisiert einen Rote-Hand-Brief zur COVID-19 Vaccine Janssen Injektionssuspension. Da der originäre Quelltext nicht mehr abrufbar ist (Fehler 404) und weniger als 2000 Zeichen umfasst, basiert diese Zusammenfassung auf dem Titel der Meldung und ergänzt allgemeines medizinisches Hintergrundwissen zum damaligen Sachverhalt.
Hintergrund der Warnung ist ein sehr seltenes, aber schwerwiegendes Syndrom von Thrombosen in Kombination mit einer Thrombozytopenie (TTS), das nach der Verabreichung des Vektorimpfstoffs beobachtet wurde. Dies betrifft insbesondere atypische Lokalisationen wie Sinusvenenthrombosen oder splanchnische Venenthrombosen.
💡Praxis-Tipp
Es wird dringend davor gewarnt, bei Verdacht auf ein impfstoffinduziertes Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndrom (TTS) Heparin zu verabreichen, da der Pathomechanismus einer heparininduzierten Thrombozytopenie (HIT) ähnelt und alternative Antikoagulanzien empfohlen werden.
Häufig gestellte Fragen
Es wird empfohlen, auf schwere Kopfschmerzen, Sehstörungen, Kurzatmigkeit, Brust- oder Bauchschmerzen sowie Beinschwellungen zu achten. Auch Petechien außerhalb der Einstichstelle gelten als Warnsignal.
Zur Basisdiagnostik wird die Bestimmung der Thrombozytenzahl und der D-Dimere empfohlen. Bei Verdacht auf TTS wird zudem eine Testung auf PF4-Antikörper angeraten.
Die Symptome eines Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndroms treten in der Regel innerhalb der ersten drei Wochen nach der Verabreichung des Vektorimpfstoffs auf.
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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu COVID-19 Vaccine Janssen (AkdÄ, 2021). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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