DGKJ2022Pädiatrie

COVID-19-Impfpflicht bei Kindern: Leitlinien-Empfehlung

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGKJ (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) befasst sich mit der gesetzlichen Impfpflicht gegen SARS-CoV-2. Das übergeordnete Ziel der Impfkampagne ist es, schwere Verläufe, Hospitalisierungen und Langzeitfolgen in der Bevölkerung zu reduzieren.

Laut Stellungnahme stehen wirksame und sichere Impfstoffe zur Verfügung. Es wird betont, dass insbesondere Auffrischungsimpfungen für eine optimierte Schutzwirkung, auch gegen die Omikron-Variante, notwendig sind.

Eine hohe Impfquote bei Erwachsenen trägt wesentlich zum Eigenschutz bei. Die Fachgesellschaften weisen jedoch darauf hin, dass eine Infektion sowie die Weitergabe des Virus trotz Impfung nur teilweise verhindert werden können.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Stellungnahme warnt ausdrücklich davor, die soziale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen vom Vorliegen einer COVID-19-Impfung abhängig zu machen. Es wird betont, dass der Fokus der Impfbemühungen primär auf der Aufklärung von Erwachsenen liegen sollte, da diese am meisten vom Eigenschutz profitieren.

Häufig gestellte Fragen

Die Fachgesellschaften begründen die Ablehnung mit der meist geringen Krankheitsschwere bei pädiatrischen SARS-CoV-2-Infektionen. Der individuelle Nutzen einer Impfung ist bei Erwachsenen deutlich höher einzustufen.

Laut Stellungnahme sind klare Kommunikation, gute Aufklärung und aufsuchende Impfangebote die wirksamsten Mittel zur Steigerung der Impfquote. Es wird darauf hingewiesen, dass Zwang oft zu ideologischem Widerstand führt.

Es wird gewarnt, dass eine Pflicht das allgemeine Vertrauen in Impfungen beschädigen könnte. Dies könnte dazu führen, dass Eltern andere, etablierte Standardimpfungen für ihre Kinder seltener in Anspruch nehmen.

Die Stellungnahme fordert unter anderem eine ausreichende Impfstoffverfügbarkeit und die Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Zudem müssen die Verwaltungsgerichte auf eine zu erwartende Klagewelle vorbereitet werden.

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Quelle: DGKJ: Zur öffentlichen Anhörung zum Thema "Impfpflicht" (DGKJ, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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