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Rufinamid: Add-on bei pharmakoresistenter Epilepsie

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Epilepsie ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, die durch übermäßige und abnormale elektrische Aktivität der kortikalen Nervenzellen verursacht wird. Etwa ein Drittel der Betroffenen spricht nicht ausreichend auf eine medikamentöse Therapie an und gilt als pharmakoresistent.

Rufinamid ist ein neuartiges Antikonvulsivum aus der Gruppe der Triazolderivate und strukturell nicht mit anderen Antiepileptika verwandt. Es ist für Kinder ab vier Jahren mit Lennox-Gastaut-Syndrom sowie als Zusatztherapie bei Erwachsenen und Jugendlichen mit fokalen Anfällen zugelassen.

Dieser Artikel basiert auf einem Cochrane Review aus dem Jahr 2020. Die Meta-Analyse untersucht die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Rufinamid als Add-on-Therapie bei pharmakoresistenter Epilepsie anhand von sechs randomisierten, placebokontrollierten Studien.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review betont, dass die Wirksamkeit von Rufinamid ausschließlich für die Zusatztherapie bei fokalen Epilepsien und dem Lennox-Gastaut-Syndrom belegt ist. Es wird darauf hingewiesen, dass die Ergebnisse nicht auf generalisierte Epilepsien oder eine Monotherapie übertragen werden können. Zudem zeigt die aktuelle Studienlage, dass bisher keine verlässlichen Aussagen zur Langzeitsicherheit vorliegen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review reduziert Rufinamid als Zusatztherapie die Anfallsfrequenz bei fokaler Epilepsie signifikant um mindestens 50 Prozent. Die Evidenz für eine komplette Anfallsfreiheit ist jedoch gering und stützt sich auf wenige Daten.

Der Review stellt fest, dass keine Aussagen zur Wirksamkeit von Rufinamid als Monotherapie getroffen werden können. Die untersuchten Studien bewerteten das Medikament ausschließlich als Add-on-Therapie.

Es wird berichtet, dass unter der Therapie signifikant häufiger Nebenwirkungen wie Diplopie, Schwindel, Somnolenz und Kopfschmerzen auftreten. Auch gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen sind laut Studiendaten mit der Einnahme assoziiert.

Die Autoren des Reviews betonen, dass sich die Ergebnisse zur Wirksamkeit nicht auf generalisierte Epilepsien übertragen lassen. Der Fokus der Evidenz liegt auf fokalen Anfällen und dem Lennox-Gastaut-Syndrom.

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Quelle: Cochrane Review: Rufinamide add-on therapy for drug-resistant epilepsy (Cochrane, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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