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Post-Stroke-Depression (PSD): Therapie-Empfehlungen

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Depressionen sind eine häufige und oft unzureichend behandelte Begleiterkrankung nach einem Schlaganfall. Sie können die Genesung, die kognitive Funktion und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.

Der vorliegende Cochrane Review aus dem Jahr 2020 untersucht die Wirksamkeit verschiedener Therapieansätze. Dazu gehören medikamentöse Behandlungen, psychologische Verfahren sowie nichtinvasive Hirnstimulationen.

Ziel der Auswertung war es zu ermitteln, ob diese Interventionen allein oder in Kombination die Prävalenz von Depressionen senken. Zudem wurden die Auswirkungen auf depressive Symptome und mögliche Nebenwirkungen analysiert.

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💡Praxis-Tipp

Der Review hebt hervor, dass bei der Entscheidung für eine medikamentöse antidepressive Therapie nach einem Schlaganfall stets das erhöhte Risiko für zentralnervöse und gastrointestinale Nebenwirkungen abgewogen werden muss. Es wird nahegelegt, psychologische Therapien als risikoärmere Alternative oder Ergänzung in Betracht zu ziehen.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review gibt es Hinweise darauf, dass Antidepressiva die Prävalenz und Symptome von Depressionen nach einem Schlaganfall reduzieren können. Die Vertrauenswürdigkeit dieser Evidenz wird jedoch als sehr niedrig eingestuft. Zudem ist die medikamentöse Therapie mit vermehrten Nebenwirkungen verbunden.

Der Review zeigt, dass psychologische Therapien die Anzahl der Personen mit Depressionen am Ende der Behandlung verringern können. Im Gegensatz zu Medikamenten wurden hierbei keine signifikanten Erhöhungen von Nebenwirkungen oder Todesfällen festgestellt.

Hierbei handelt es sich um Verfahren wie die transkranielle Magnetstimulation (TMS), die laut Review depressive Symptome lindern können. Auch für diese Behandlungsform ist die aktuelle Evidenzlage jedoch noch sehr schwach.

Der Review warnt insbesondere vor Nebenwirkungen, die das zentrale Nervensystem betreffen, wie Verwirrtheit, Sedierung oder Tremor. Ebenso treten vermehrt gastrointestinale Beschwerden wie Verstopfung oder Durchfall auf.

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Quelle: Cochrane Review: Pharmacological, psychological, and non-invasive brain stimulation interventions for treating depression after stroke (Cochrane, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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