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Asthma-Exazerbation bei Kindern: Eskalationstherapie

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Asthma ist eine häufige Erkrankung im Kindesalter und ein häufiger Grund für Vorstellungen in der Notaufnahme. Die meisten Kinder sprechen gut auf die Erstlinientherapie an, welche aus inhalativen kurzwirksamen Beta-2-Agonisten (SABA) und systemischen Kortikosteroiden besteht.

Für die kleine Gruppe von schwer erkrankten Kindern, bei denen diese Erstlinientherapie nicht ausreicht, ist eine Eskalationstherapie (Zweitlinientherapie) erforderlich. Die optimale Behandlungsstrategie für diese Patientengruppe ist jedoch nicht abschließend geklärt, was zu großen Unterschieden in der klinischen Praxis führt.

Dieser Cochrane Review (2020) fasst die Evidenz aus 13 systematischen Übersichtsarbeiten mit insgesamt 67 randomisierten kontrollierten Studien zusammen. Ziel ist es, die Wirksamkeit und Sicherheit verschiedener Zweitlinien-Interventionen bei akuten Asthmaexazerbationen im Kindesalter zu bewerten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut dem Cochrane Review stellt intravenöses Magnesiumsulfat die am besten belegte Zweitlinientherapie dar, um sowohl die Aufnahmerate als auch die Liegedauer bei schweren Asthmaexazerbationen zu senken. Der Einsatz von Aminophyllin geht hingegen mit einer signifikant erhöhten Rate an Übelkeit und Erbrechen einher, weshalb die Indikation hierfür besonders streng gestellt werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review ist intravenöses Magnesiumsulfat die einzige Zweitlinien-Intervention, für die eine Verkürzung der Krankenhausverweildauer belegt ist. Diese Erkenntnis basiert auf einer hohen Evidenzqualität.

Die Übersichtsarbeit zeigt, dass die Kombination von inhalativen Anticholinergika und kurzwirksamen Beta-2-Agonisten das Risiko einer stationären Aufnahme senkt. Zudem treten unter der Kombinationstherapie seltener Übelkeit und Tremor auf als unter einer Monotherapie.

Bisher gibt es laut Review keine ausreichende Evidenz dafür, dass eine spezifische medikamentöse Eskalationstherapie das Risiko einer intensivmedizinischen Behandlung bei Kindern signifikant verringert.

Die Evidenz zeigt, dass Aminophyllin im Vergleich zu Placebo oder intravenösen Beta-2-Agonisten signifikant häufiger zu gastrointestinalen Nebenwirkungen führt. Insbesondere Übelkeit und Erbrechen treten vermehrt auf.

Der Review beschreibt eine Evidenz von niedriger Qualität, die darauf hindeutet, dass die Inhalation von Heliox das Risiko einer Krankenhauseinweisung möglicherweise leicht reduzieren kann. Eine starke Empfehlung lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.

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Quelle: Cochrane Review: Interventions for escalation of therapy for acute exacerbations of asthma in children: an overview of Cochrane Reviews (Cochrane, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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