Atopisches Ekzem: Balneofototherapie Nutzen & Therapie
Hintergrund
Das atopische Ekzem (Neurodermitis) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die mit starkem Juckreiz und Hautveränderungen einhergeht. Zur Linderung der Symptome kommen neben medikamentösen Ansätzen auch verschiedene nichtmedikamentöse Verfahren zum Einsatz.
Eine etablierte Behandlungsoption in der Dermatologie ist die Lichttherapie. Hierbei wird grundsätzlich zwischen der trockenen UV-Therapie und der Balneofototherapie (Licht-Bade-Therapie) unterschieden, bei der therapeutische Wannenbäder mit einer UV-Bestrahlung kombiniert werden.
Diese Zusammenfassung basiert auf dem Kurzbericht zum Rapid Report N18-01 des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aus dem Jahr 2018. Der Bericht wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in Auftrag gegeben, um den Nutzen der synchronen Balneofototherapie bei Neurodermitis zu bewerten.
💡Praxis-Tipp
Bei der Indikationsstellung zur Lichttherapie bei Patienten mit atopischem Ekzem sollte laut IQWiG-Bericht berücksichtigt werden, dass die synchrone Balneofototherapie der trockenen UV-Therapie überlegen ist. Es wird darauf hingewiesen, dass sich der Hautzustand durch die Kombination aus Bad und UV-Licht nachweislich besser entwickelt.
Häufig gestellte Fragen
Laut dem IQWiG Rapid Report zeigt die synchrone Balneofototherapie (Licht-Bade-Therapie) einen höheren Nutzen. Der Hautzustand verbessert sich im Vergleich zur trockenen UV-Therapie signifikant besser.
Der höhere Nutzen der Licht-Bade-Therapie gegenüber der trockenen UV-Therapie ist laut IQWiG sowohl für die Schuppenflechte (Psoriasis) als auch für das atopische Ekzem (Neurodermitis) belegt.
Bei der synchronen Balneofototherapie handelt es sich um eine Licht-Bade-Therapie. Dabei baden die Patienten in einer speziellen Lösung, während sie gleichzeitig (synchron) mit UV-Licht bestrahlt werden.
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Quelle: IQWiG N18-01: Synchrone Balneofototherapie bei atopischem Ekzem - Rapid Report (IQWiG, 2018). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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