ATMP: Risiken und Erkennung unzugelassener Therapien

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: PEI (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMP) sind hochinnovative Medikamente, die auf genetisch veränderten oder biotechnologisch bearbeiteten Zellen und Geweben basieren. Sie bieten erheblichen medizinischen Nutzen, unterliegen in der Europäischen Union jedoch strengen regulatorischen Standards.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) warnt gemeinsam mit der europäischen Arzneimittelagentur (EMA) vor einer wachsenden Zahl kommerzieller Behandlungsangebote mit unzugelassenen ATMP. Diese werden zunehmend im Internet und in sozialen Medien beworben, beispielsweise im Bereich der dendritischen Zelltherapien zur Krebsbehandlung.

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💡Praxis-Tipp

Bei Anfragen zu kostspieligen, im Internet beworbenen experimentellen Zelltherapien ist höchste Skepsis geboten. Es wird empfohlen, Betroffene aktiv auf die fehlenden Qualitätskontrollen und das Risiko schwerer Nebenwirkungen unzugelassener ATMP hinzuweisen. Eine ausführliche fachärztliche Beratung und die Einholung einer Zweitmeinung vor Therapiebeginn werden von den Behörden stark angeraten.

Häufig gestellte Fragen

ATMP (Advanced Therapy Medicinal Products) sind Arzneimittel für neuartige Therapien. Dazu gehören hochinnovative Behandlungen, die auf der gezielten genetischen Veränderung von Zellen oder auf biotechnologisch bearbeiteten Geweben basieren.

In der Europäischen Union werden diese Arzneimittel zentral durch die EU-Kommission nach einem Verfahren bei der EMA zugelassen. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch nationale Behörden wie das Paul-Ehrlich-Institut eine Genehmigung erteilen.

Warnzeichen sind laut PEI kommerzielle Angebote experimenteller Therapien außerhalb klinischer Prüfungen und Heilversprechen ohne wissenschaftliche Belege. Zudem fehlen behördliche Zulassungsbestätigungen und die Kosten werden meist nicht von den Krankenkassen übernommen.

Der Verdacht auf ein Behandlungsangebot mit einem nicht zugelassenen ATMP sollte an die für die Arzneimittelüberwachung zuständige Landesbehörde gemeldet werden. Auftretende Nebenwirkungen können direkt über das Meldeportal des Paul-Ehrlich-Instituts erfasst werden.

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Quelle: Vorsicht bei kommerziellen Behandlungsangeboten mit nicht zugelassenen / nicht genehmigten Arzneimitteln für neuartige Therapien (ATMP) (PEI, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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