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Angeborene Herzfehler: Sporttherapie und Wirksamkeit

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Angeborene Herzfehler (ConHD) betreffen etwa 1 % aller Lebendgeburten. Dank verbesserter medizinischer Versorgung und früher chirurgischer Eingriffe erreichen die meisten Betroffenen heute das Erwachsenenalter.

Menschen mit ConHD weisen jedoch im Vergleich zu gesunden Personen häufig eine verringerte kardiorespiratorische Fitness und eine geringere körperliche Aktivität auf. Diese reduzierte Leistungsfähigkeit ist mit einem höheren Risiko für Begleiterkrankungen und einer verminderten Lebensqualität verbunden.

Der vorliegende Cochrane Review untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit von Interventionen zur Förderung der körperlichen Aktivität bei Kindern und Erwachsenen mit ConHD. Verglichen werden diese Maßnahmen mit der üblichen Standardversorgung ohne spezifisches Bewegungsprogramm.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Hinweis des Reviews ist die hohe Sicherheit von Bewegungsinterventionen bei angeborenen Herzfehlern. Da keine schwerwiegenden trainingsbedingten Komplikationen auftraten, wird die Angst vor körperlicher Belastung in dieser Zielgruppe als unbegründet eingestuft. Es wird hervorgehoben, dass die Förderung eines aktiven Lebensstils essenziell ist, um der frühzeitigen Abnahme der kardiorespiratorischen Fitness entgegenzuwirken.

Häufig gestellte Fragen

Der Cochrane Review zeigt eine leichte, aber signifikante Steigerung der maximalen Sauerstoffaufnahme (V̇O2peak) um durchschnittlich 1,89 mL/kg/min. Auch die submaximale Fitness und die Muskelkraft werden durch die Interventionen wahrscheinlich verbessert.

Ja, die Auswertung der Studien ergab keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse oder Todesfälle durch das Training. Selbst bei schweren Herzfehlern wie der Fontan-Zirkulation erwiesen sich die Interventionen als sicher.

Die aktuelle Evidenz hierzu ist sehr unsicher. Laut Review gibt es derzeit kaum Belege für eine signifikante Steigerung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität durch die untersuchten Bewegungsprogramme.

Es wurden strukturierte Trainingsprogramme, psychologische Bewegungsförderung im Alltag sowie spezifisches inspiratorisches Muskeltraining analysiert. Alle Formen zeigten ein hohes Sicherheitsprofil.

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Quelle: Cochrane Review: Physical activity interventions for people with congenital heart disease (Cochrane, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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